Neues aus der Wohnbauförderung

Zurück zur Übersicht

Aktuelle Limiten

02.11.2018

Statistik Stadt Zürich hat den Zürcher Index der Wohnbaupreise revidiert und ein neues Indexhaus gewählt. Bei der Erhebung der Daten für den neuen Index kam es zu Verzögerungen. Die neuen WBF-Limiten konnten daher leider nicht per 1. Juli 2018 publiziert werden. Nun ist es vollbracht und der Zürcher Index für Wohnbaupreise publiziert. Die neue berechneten WBF-Limiten präsentieren sich wie folgt: 

Kostenlimiten: Der Zürcher Index der Wohnbaupreise ist vom April 2017 (136.7 Punkte) bis April 2018 (137.0 Punkte) um 0.22% gestiegen. Die Kostenlimiten, gültig für Kosten mit
Indexstand April 2018, finden Sie im Merkblatt 4.  

Einkommenslimiten: Der Landesindex der Konsumentenpreise ist vom April 2017 (114.2 Punkte) bis April 2018 (115.1 Punkte) um 0.78% gestiegen. Die angepassten Einkommenslimiten, gültig für das definitive steuerbare Einkommen 2017, finden Sie in den Merkblättern 8 und 9.

Merkblatt 13 (Einkommens- und Kostenlimiten).

Änderung der rechtlichen Grundlagen

Aufgrund der Senkung des hypothekarischen Referenzzinssatzes auf 1.5 % per 2. Juni 2017 hat der Regierungsrat, auf Antrag der Volkswirtschaftsdirektion, am 5. Juli 2017 beschlossen, den Zinssatz für kantonale Wohnbauförderungsdarlehen für Mietwohnungen der Kategorie II von 1.5 % auf 0.75 % zu senken (RRB Nr. 649/2017). Die Anpassung erfolgt objektweise und fortlaufend im Rahmen des regulären Vollzugs. 

Der Kantonsrat hat am 2. März 2015 dem Gegenvorschlag des Kantonsrats zur Volksinitiative „Bezahlbar wohnen im Kanton Zürich!“ zugestimmt. Das Gesetz über die Wohnbau- und Wohneigentumsförderung vom 7. Juni 2004 wird um § 14a ergänzt, welcher neu kommunale Wohnraumfonds zulässt. (KR-Nr. 5057b/2015)

Auf Antrag der Volkswirtschaftsdirektion hat der Regierungsrat am 12. Februar 2014 beschlossen, die Zinssätze für kantonale Darlehen zu bereinigen und teilweise zu senken (RRB Nr. 178/2014). Die Zinssätze werden wie folgt angepasst:
- für Mietwohnungen der Kategorie I: Zinssatz von 0 %
- für Mietwohnungen der Kategorie II: Zinssatz von 1.5 %
Die Anpassung erfolgt objektweise und fortlaufend im Rahmen des regulären Vollzugs.

Mit Einführung des neuen Finanzkraftausgleichs per 1. Januar 2012 hat der Regierungsrat am 29. Februar 2012 beschlossen, die Berücksichtigung der Finanzkraft der Gemeinden bei der Bemessung von Staatsbeiträgen nicht mehr zu berücksichtigen. Diese Änderung tritt rückwirkend auf den 1. Januar 2012 in Kraft.

Der Regierungsrat hat am 7. Mai 2009 Änderungen der Wohnbauförderungsverordnung vom 1. Juni 2005 beschlossen. Diese treten rückwirkend auf den 1. März 2009 in Kraft.

Zurück zur Übersicht