Kontingente 2018

Überblick über die Kontingentsysteme

Kontingente für Drittstaatsangehörige

Sowohl Kurzaufenthaltsbewilligungen (L) als auch Aufenthaltsbewilligungen (B) für Drittstaatsangehörige unterstehen grundsätzlich Höchstzahlen, die jährlich vom Bund festgelegt werden. Ausgenommen von diesen Höchstzahlen sind Drittstaatsangehörige, die innerhalb von zwölf Monaten insgesamt höchstens vier Monate in der Schweiz erwerbstätig sind. Ein Teil der Drittstaatenkontingente wird nach einem definierten Schlüssel den Kantonen zugeteilt. Die restlichen Kontingente bleiben in der Bundesreserve. Bei Ausschöpfung der zugeteilten Kontingente können die Kantone weitere Kontingente aus den Bundesreserven beim Staatssekretariat für Migration SEM beantragen. Gemäss der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit VZAE sind dem Kanton Zürich im Januar 2018 394 Kurzaufenthaltskontingente sowie 247 Aufenthaltskontingente zugeteilt worden.

Kontingente für Dienstleistungserbringer aus der EU / EFTA

Für Dienstleistungserbringer aus der EU/EFTA gelten ebenfalls Höchstzahlen. Ausgenommen von diesen Höchstzahlen sind EU/EFTA-Staatsangehörige, die innerhalb von zwölf Monaten insgesamt höchstens vier Monate in der Schweiz erwerbstätig sind. Die Kontingente werden vom Bund quartalsweise freigegeben. Über das gesamte Jahr 2018 hinweg stehen schweizweit 3000 Kurzaufenthaltskontingente und 500 Aufenthaltskontingente zur Verfügung.

Kontingente für kroatische Staatsangehörige

Für kroatische Staatsbürger gelten während einer Übergangsfrist bis zur vollen Personenfreizügigkeit 2024 separate Höchstzahlen, die ebenfalls quartalsweise vom Bund freigegeben werden. Die Kontingente werden jährlich erhöht (Weisungen VEP Punkt 5.2). Für das Jahr 2018 stehen schweizweit 748 Kurzaufenthaltskontingente und 78 Aufenthaltskontingente zur Verfügung.