Grenzgänger (Ausweis G)

Definition

Eine Grenzgängerbewilligung wird für die Ausübung einer Erwerbstätigkeit in der Grenzzone des Kantons Zürich erteilt.

Bestimmungen

Ausländerinnen und Ausländer können zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit als Grenzgänger zugelassen werden, wenn sich der Wohnsitz im benachbarten Ausland (Deutschland) in der Grenzzone befindet und im Grenzgebiet des Kantons Zürich gearbeitet wird. Personen mit einer Grenzgängerbewilligung müssen mindestens einmal wöchentlich an ihren Wohnsitz im Ausland zurückkehren. Die Lohn- und Arbeitsbedingungen sowie der Inländervorrang müssen eingehalten werden. Eine Grenzgängerbewilligung des Kantons Zürich berechtigt grundsätzlich zur Erwerbstätigkeit in der zürcherischen Grenzzone (ohne die Bezirke Horgen sowie Affoltern).

Voraussetzungen

Zum Erhalt einer Grenzgängerbewilligung müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Dauerhaftes Aufenthaltsrecht im Nachbarstaat
  • Wohnsitz seit mindestens sechs Monaten in der benachbarten Grenzzone im Ausland
  • Prüfung des Inländervorranges
  • Orts- und branchenübliche Entlöhnung

Gesuchseinreichung

Arbeitsbewilligungen können im Kanton Zürich mittels elektronischem Formular online beantragt und verwaltet werden. Sicherheit und Datenschutz sind auf hohem Niveau gewährleistet. Dies spart Zeit und erlaubt eine bessere Übersicht über den Status Ihres Bewilligungsantrages.

 

Einzureichende Unterlagen für die erstmalige Bewilligung

  • Gesuchsbegründung
  • Qualifikationsnachweis
  • Lebenslauf
  • Kopie der unbefristeten Aufenthaltserlaubnis in Deutschland
  • Wohnsitzbescheinigung im benachbarten Grenzgebiet
  • Arbeitsvertrag
  • Personalausweis/Passkopie
  • Bestätigung Ihrer Stellenmeldung beim zuständigen Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV)
  • weitere, detaillierte Suchbemühungen