Vernehmlassung zum Modell-NAV

für die Regelung der 24-Stunden-Betreuung

Das SECO hat den Kantonen eine Vorlage für die Ergänzung der kantonalen Normalarbeitsverträge (NAV) für hauswirtschaftliche Arbeitnehmer zur Verfügung gestellt. Der Modell-NAV enthält Vorgaben für die Regelung der Arbeitsbedingungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die im Rahmen einer 24-Stunden-Betreuung hauswirtschaftliche Leistungen für gebrechliche Personen erbringen und dafür in deren Haushalt wohnen.

Der Bundesrat hat am 21. Juni 2017 das eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF beauftragt, die Kantone beim Erarbeiten eines Modells für die Ergänzung der kantonalen Normalarbeitsverträge (NAV) im Hausdienst zu unterstützen. Der zusammen mit den Kantonen entwickelte und den betroffenen Kreisen zur Stellungnahme
unterbreitete Modell-NAV sieht Regeln vor zur Bezahlung der Präsenzzeiten und enthält weitere Ansprüche der Arbeitnehmenden wie Pausen, eine wöchentliche Freizeit von eineinhalb Tagen und einen vom Arbeitgeber zu gewährenden Zugang zum Internet.

Der Kanton Zürich wird nun die Übernahme dieser Regeln in seinen kantonalen NAV prüfen und über die weiteren Schritte entscheiden. Zu diesem Zweck wurde durch das kantonale Einigungsamt am 13. Juli 2018 die Vernehmlassung bei den interessierten Verbänden und Vereinigungen eingeleitet, welches dem Regierungsrat Bericht und Antrag unterbreiten wird.

Die Frist zur Vernehmlassung endet am 31. Oktober 2018.