Häufig gestellte Fragen

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Wie wird die Prüfung der Meldung bestätigt?
Nach Eingang der Meldung erhält die genannte Kontaktperson des Arbeitgebers eine Bestätigungsmail, welche zur Aufnahme der Erwerbstätigkeit ermächtigt. Es erfolgt keine weitere schriftliche Bestätigung.

Muss die Meldung unterzeichnet werden?
Mit der Übermittlung bestätigt der Arbeitgeber die Korrektheit der von ihm gemachten Angaben in der Meldung. Eine Unterzeichnung der Meldung ist nicht notwendig.

Müssen Beendigungen von befristeten Arbeitsverträgen separat gemeldet werden?
Jedes Ereignis muss in einer separaten Meldung übermittelt werden. Die Aufnahme und die Beendigung einer befristeten Tätigkeit erfordern zwei separate Meldungen.

Ist die Erhöhung oder Reduktion des Arbeitspensums bei demselben Arbeitgeber meldepflichtig?
Nein, die Änderung der Wochenarbeitszeit im bestehenden Arbeitsverhältnis ist nicht meldepflichtig.

Ist der Wechsel des Arbeitsortes in einem bestehenden Arbeitsverhältnis meldepflichtig?
Ja, für die arbeitsmarktliche Kontrolle ist die Meldung beim Einsatz an einem neuen Ort notwendig.

Weitere Informationen zur Abgrenzung meldepflichtige/nicht meldepflichtige Tätigkeit finden Sie hier 

Stellenmeldepflicht

Seit dem 1. Juli 2018 gilt die Stellenmeldepflicht für Berufsarten mit einer gesamtschweizeri-schen Arbeitslosigkeit von über 8% (ab 2020 über 5%). Diese Stellen sind von den Arbeitgebern bei den zuständigen RAV zu melden. Diese teilen den Arbeitgebern innert drei Arbeitstagen mit, ob passende Dossiers gemeldet sind. Die Arbeitgeber laden geeignete Stellensuchende zu ei-nem Bewerbungsgespräch oder zu einer Eignungsabklärung ein und teilen den RAV mit, ob eine Anstellung erfolgt. Nach einer Sperrfrist von fünf Tagen können die Stellen öffentlich aus-geschrieben werden. Bei Nichteinhaltung der Stellenmeldepflicht kann eine Busse von bis zu CHF 40`000.- ausgesprochen werden.

Weitere Infos finden Sie beim Sekretariat für Wirtschaft SECO 

Ausweis F

Vorläufig aufgenommene Ausländer sind Personen, die aus der Schweiz weggewiesen wurden, wobei sich aber der Vollzug der Wegweisung als unzulässig (Verstoss gegen Völkerrecht), un-zumutbar (konkrete Gefährdung des Ausländers) oder unmöglich (vollzugstechnische Gründe) erwiesen hat. Vorläufig aufgenommene Ausländer erhalten eine Bewilligung F.

Weitere Infos finden Sie beim Staatssekretariat für Migration SEM

Vorläufig aufgenommene Flüchtlinge sind Personen, deren Flüchtlingseigenschaften anerkannt werden, die jedoch aus einem bestimmten Grund kein Asyl erhalten. Vorläufig aufgenommene Flüchtlinge erhalten eine Bewilligung F.
 

Ausweis B

Anerkannte Flüchtlinge (Ausweis B) sind Personen, deren Flüchtlingseigenschaft anerkannt wird und in der Schweiz Asyl erhalten. Mit dem positiven Asylentscheid erhält die Person die Jahres-aufenthaltsbewilligung B.
Weitere Infos finden Sie in hier
 

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