Zürcher Wirtschaftsmonitoring 01/19

22.03.2019 - Mitteilung

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Titelbild des Zürcher Wirtschaftsmonitoring mit einem Kameramann bei der Arbeit

Die Zürcher Wirtschaft kühlt sich derzeit leicht ab. Dies dürfte jedoch nur vorübergehend sein, denn die Aussichten sind weiterhin gut.
Das Spezialthema widmet sich der Zürcher Kreativwirtschaft, die in den letzten Jahren überdurchschnittlich stark gewachsen ist und heute mit über 80 000 Beschäftigten einen wichtigen Wirtschaftsfaktor bildet.

     

Kreative bringen Zürcher Volkswirtschaft voran

Kreativwirtschaft macht Zürich attraktiv
Zürich ist der wichtigste Standort für Kreativwirtschaft in der Schweiz. Als massgeblicher Wirtschaftsfaktor trägt die Branche mit ihren vielfältigen Erscheinungsformen auch zur hohen Lebensqualität in der Region bei.
Tätigkeiten in kreativen Branchen wie Design, Architektur oder der Entwicklung von Spielen leisten im Kanton Zürich einen wichtigen volkswirtschaftlichen Beitrag. 

Die Game-Industrie etwa, die lange als eher anspruchslose Unterhaltung wahrgenommen wurde, hat sich  zum Wachstumstreiber des Zürcher Kreativsektors gemausert. Die interdisziplinäre Sparte an der Schnittstelle zwischen ICT, Design und Film hat grosses Zukunftspotenzial.

Die Geschäftsleiterin der Film Commission Zurich, Frau Olga Zachariadis
Kennt die Bedürfnisse der Film- und Werbebranche bestens: Olga Zachariadis, Geschäftsleiterin der Film Commission Zurich, erleichtert und ermöglicht nationalen und internationalen Film- und Auftragsproduktionen Dreharbeiten im Raum Zürich.

Zürich auf die Landkarte der Filmbranche setzen
Zürich entwickelt sich zu einer beliebten Adresse für Filmdrehs in der Schweiz. Die Film Commission Zurich ist Türöffnerin für alle Fragen in Bezug auf Dreharbeiten, Motive und Bewilligungen. Ihre Geschäftsführerin Olga Zachariadis setzt sich mit Herzblut für effiziente Bewilligungsprozesse ein und hilft, den Standort Zürich möglichst gut in Szene zu setzen.

Zwingli - der Film

Start / Stop Ton aus / ein Zurück

Ein Filmprojekt, welches die Film Commission Zurich unterstützt hat, ist die Verfilmung der Geschichte von Ulrich Zwingli mit Max Simonischek. Dieser spielt vor der Kulisse Zürichs und nimmt den Zuschauer mit ins 16. Jahrhundert.

Volkswirtschaftliche Analysen

Kanton Zürich

Zwei Schritte vor und einen zurück
Nach dem Aufschwung von 2018 folgt jetzt eine leichte Abkühlung der Zürcher Wirtschaft, die temporär sein dürfte. Dieses Muster – zwei Schritte vor, einen zurück – ist seit der Finanzkrise schon wohlbekannt. Merklich spürbar ist die Stimmungsverschlechterung im Finanzsektor. Das Gastgewerbe und der Bausektor halten sich dagegen recht gut. Die Abkühlung ist noch nicht im Arbeitsmarkt angekommen. Die Arbeitslosenquote im Kanton Zürich sank im Februar 2019 auf 2.5 % nach 3.5 % im Februar 2018.

Und der Mörtel trocknet nicht
Der Immobilienboom hat die Zürcher Wirtschaft massgeblich durch die Finanzkrise hindurch getragen und eine stärkere Rezession verhindert. Zwar hat die Bauwirtschaft 2014 etwas nachgelassen, sie ist in den letzten beiden Jahren indessen wieder erstarkt. Auch für 2019 und 2020 sind die Bauvorhaben noch umfangreich und ein Ende der intensiven Bautätigkeit nicht in Sicht. Das Risiko von Preiskorrekturen im Immobilienmarkt dürfte im Kanton Zürich aber noch weiter gestiegen sein.

Schweiz und Ausland

Weiterhin positive Impulse für den Zürcher Aussenhandel
Die Weltwirtschaft hat sich gegen Ende 2018 weiter abgekühlt. Dies ist insbesondere in Europa und China der Fall. Vor allem die industrielle Produktion ist in verschiedenen Ländern zunehmend rückläufig, während die stärker binnenorientierten Dienstleistungen vielerorts noch wachsen. Die Aussenhandelsimpulse dürften für die Zürcher Volkswirtschaft in diesem Jahr zwar anhaltend positiv ausfallen. Sie schwächen sich aber weiter ab. In der Schweiz ist 2019 mit einem bedeutend tieferen Wachstum der Wertschöpfung zu rechnen als noch 2018. Die Arbeitslosigkeit dürfte dadurch nur noch geringfügig sinken.

Volkswirtschaftliche Analysen Kanton Zürich, Schweiz und Ausland

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