Veranstaltungen 2019

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Digital Festival 2019

Im Rahmen des diesjährigen Digital Festivals fand am 26. September die 7. Ausgabe des PolitTalks Digitales Zürich statt, die Bruno Baeriswyl, Datenschutzbeauftragter des Kantons Zürich, mit einer durchdachten Keynote zum Datenschutz in der Digitalisierung einleitete. Anschliessend ging Beat Glogger mit seinen engagierten Gesprächspartnern der Frage «In welcher digitalen Gesellschaft aus wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Perspektive wollen wir leben?» auf den Grund.

Vom 26. bis 29. September trafen sich am Digital Festival im Schiffbau Zürich, die Vordenkerinnen und Vordenker des digitalen Zeitalters. Mit zum abwechslungsreichen Programm gehörte der PolitTalk Digitales Zürich, der eingebettet in der Session «Gesellschaft Digital – Was bedeutet sie für das Erfolgsmodell Schweiz?» stattfand und die Bruno Baeriswyl, Datenschutzbeauftragter des Kantons Zürich, mit der Keynote «Vertrauen fördern statt überwachen – Datenschutz in der Digitalisierung» einleitete.

Baeriswyl betonte in seiner Einführung, dass Vertrauen zwischen Menschen entstehe, aber durch die Digitalisierung sei eine Art Schleier über diese Beziehung gelegt worden. Soziale Medien haben zu einer Vermischung geführt, und es ist nicht länger klar, wer welche Daten über wen sammelt. Bruno Baeriswyl ist überzeugt, dass Freiheit und Vertrauen einander bedingen, was nach einer «sozial verträglichen Technikgestaltung» rufe. Es brauche jedoch eine Regulierung des digitalen Raums durch ein wirkungsvolles Datenschutzrecht, das eine Sicherstellung der Freiheitsrechte garantiere.

Die inspirierende Einstimmung bot dem Moderator Beat Glogger eine gute Vorlage für die anschliessende Diskussionsrunde zur Frage «In welcher digitalen Gesellschaft aus wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Perspektive wollen wir leben?». Seine engagierten Gesprächspartnerinnen und -partner waren Swico-Geschäftsführerin Judith Bellaiche, Giulia Fitzpatrick, Managing Partner des Start-ups Zetamind, Prof. Dr. Lorenz Hilty vom Departement Informatik der Universität Zürich, Marco Salvi vom Think Tank Avenir Suisse und Bruno Baeriswyl.

Beat Glogger verlieh der angeregten Diskussion über Fragen wie «Neigen wir Schweizer dazu, die Risiken zu unterschätzen?», «Welche Gefahren birgt Big Data?» oder «Wer hat die Hoheit über die Daten?» einen dynamischen Fluss. Allenthalben wurde von den Diskussionsteilnehmerinnen und -teilnehmern provoziert, aber stets mit dem Ziel die Themen von verschiedenen Perspektiven zu betrachten und der Diskussion einen intellektuellen Reiz zu verleihen.

Autor: Marc Bodmer

 

Bilder: Elias Gmünder

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