Veranstaltungen 2013

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Life Science Cluster-Dialog

Am Life Science Cluster-Dialog vom 30. September 2013 wurden die ersten Ergebnisse einer Studie zum Stellenwert der Life Science für den Standort Zürich vorgestellt. Die Bedeutung dieser innovativen und zukunftsträchtigen Branche hat in den letzten Jahren zugenommen. Kein anderer Wirtschaftszweig im Kanton Zürich verfügt seit dem Jahr 2000 über derart hohe Wachstumsraten wie der Life Science Sektor. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des BIO-TECHNOPARKS in Schlieren fand der Anlass im Restaurant WAGI S im Neubau des BIO-TECHNOPARKS statt.

Markus Assfalg, Leiter Standortförderung, begrüsste die Gäste des Life Science Cluster-Dialogs, welcher von Nic Alexakis, Direktor Swiss Biotech Association, moderiert wurde. Anschliessend schilderte Dominik Escher, Head ESBATech, eindrücklich die vergangenen zehn Jahre BIO-TECHNOPARK aus Unternehmersicht. Als kleines Start-up war ESBATech eines der ersten Unternehmen im BIO-TECHNOPARK, heute gehört das im Bereich Augenheilkunde tätige Biotech Unternehmen zu Novartis. Regierungspräsident Dr. Thomas Heiniger, Gesundheitsdirektor, und Regierungsrat Ernst Stocker, Volkswirtschaftsdirektor, diskutierten mit Ernst Hafen, Professor ETH und Präsident BIO-TECHNOPARK, als Vertreter der Forschung sowie mit den Wirtschaftsvertretern Daniel Bühler, CEO und Präsident Vascular Intervention BIOTRONIK AG, sowie Christian Zahnd, CEO Molecular Partners AG, über den steigenden Stellenwert der Life Science Industrie in Zürich und dessen Auswirkungen auf die Zürcher Volkswirtschaft und das Gesundheitswesen. Regierungspräsident Dr. Thomas Heiniger: „Für eine effiziente und erfolgreiche Überführung wissenschaftlicher Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in die Praxis ist die räumliche Nähe ein entscheidender Faktor. Diese ist in Zürich gegeben und ist entscheidend für die starke Positionierung der Life Science.“ Regierungsrat Ernst Stocker gratulierte dem BIO-TECHNOPARK zum zehnjährigen Jubiläum und bedankte sich für die enge Zusammenarbeit aller Akteure im Zürcher Life Science Cluster.

Starke Stellung der Medizinaltechnik am Standort Zürich

In den letzten Jahren hat sich der Kanton Zürich zum dynamisch wachsenden Zentrum für die Life Science Industrie entwickelt. Aus dem Hochschulumfeld und der universitären Medizin gehen eine wachsende Zahl von Spin-off Unternehmen in den Bereichen Pharma, Bio- und Medizintechnik hervor. Zudem haben sich einige international bekannte Unternehmen aus der Life Science Branche für den Standort Zürich entschieden. Zürich hat sich hinter Basel zu einem wichtigen Standort für die Life Science Branche etabliert, im Teilbereich der Medizinaltechnik ist Zürich sogar der führende Schweizer Standort, so Martin Eichler, Chefökonom und Mitglied der Geschäftsleitung von BAK Basel Economics. Die forschungsintensive Entwicklung und Produktion profitiert dabei von der breiten akademischen Basis in Zürich, die dank der ETH, der Universität Zürich mit den Universitätsspitälern, sowie der Zürcher Fachhochschule ZHAW besteht. BAKBASEL analysierte im Auftrag des Amts für Wirtschaft und Arbeit die Bedeutung der Life Science Industrie Zürichs im regionalen, nationalen und internationalen Umfeld.

Kantonale Clusterpolitik fördert Life Science Sektor

Die Life Science Industrie ist im sektoriellen Vergleich seit dem Jahr 2000 jene Branche mit den höchsten BIP-Wachstumsraten im Kanton Zürich. Dies ist ganz im Sinne der kantonalen Wirtschaftspolitik, welche im Rahmen der Clusterstrategie eine weitere Diversifizierung des Branchenmixes anstrebt. Um das relative Gewicht des Finanzsektors und das damit verbundene Klumpenrisiko zu minimieren, sollen zukunftsträchtige und wachstumsstarke Branchen unterstützt werden.

10 Jahre BIO-TECHNOPARK Schlieren – Epizentrum der Zürcher Life Science Branche

Epizentrum der Züricher Life Science Branche ist der BIO-TECHNOPARK in Schlieren, der heute auf erfolgreiche Jahre zurückblicken kann. Zusammen mit dem Jubiläum wurde auch das erste von insgesamt vier geplanten neuen Laborhochhäusern eingeweiht. Mittlerweile zählt der Park 43 Mitglieder, darunter 37 Life Science Start-ups sowie Forschungsgruppen des Zentrums für Klinische Forschung der Universität Zürich und des Universitätsspitals, wie Mario Jenni, der Geschäftsführer und Mitgründer des BIO-TECHNOPARKS informierte. Die Standortförderung und der BIO-TECHNOPARK pflegen eine enge Zusammenarbeit.

Der Abend wurde abgerundet durch eine 3D-Show des neu gegründeten Vereins Biotechnopolis, welcher von Armando Zuniga, Chief Scientific Officer eines Zürcher Biotech Unternehmens, präsidiert wird. Der Verein mit namhaften Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Wirtschaft hat sich zum Ziel gesetzt, das weltweit erste Bildungszentrum für Biowissenschaft für das breite Publikum vom Schulkind bis zur Familie zu realisieren und so die Brücke zwischen Biowissenschaft und Öffentlichkeit bauen.

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