Positive Dynamik am Arbeitsmarkt setzt sich fort

09.04.2018 - Medienmitteilung

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Im März sank die Arbeitslosenquote um 0,5 Prozentpunkte auf 3,0 Prozent. Zum fünften Mal in Folge war die saisonbereinigte Zahl der Stellensuchenden rückläufig, was die derzeit gute Verfassung des Arbeitsmarktes unterstreicht.

24‘831 Personen waren Ende März 2018 bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) arbeitslos gemeldet, 3690 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank dadurch von 3,5 Prozent auf 3,0 Prozent. Der starke Rückgang wurde hauptsächlich durch eine schweizweite statistische Vereinheitlichung bei den Kategorien «Stellensuchende» und «Arbeitslose» verursacht (vgl. Hinweis auf S.2).

Unabhängig von diesem statistischen Effekt setzte sich im März die positive Dynamik am Zürcher Arbeitsmarkt weiter fort. Die Zahl der Stellensuchenden, welche vom statistischen Effekt unbeeinflusst ist, sank im Kanton Zürich um 1‘088 Personen im Vergleich zum Vormonat. Der Rückgang erklärt sich etwa hälftig durch saisonale und konjunkturelle Effekte.  

Saisonale Rückgänge und konjunkturelle Aufhellung

Die stärksten mehrheitlich saisonbedingten Rückgänge bei den Stellensuchenden verzeichnete das Baugewerbe (-349). Teilweise saisonal bedingt ist auch die Abnahme der Stellensuchenden im Gastgewerbe (-58). Bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (-89) fällt der saisonbedingte Rückgang ebenfalls stärker aus, als aufgrund des üblichen Saisonmusters zu erwarten war. Mehrheitlich konjunkturell bedingt ist die Abnahme der Stellensuchenden in der Industrie (-127). Im Wirtschaftszweig Banken nahm die Zahl der Stellensuchenden zum achten Mal in Folge ab (-43), was hier ebenfalls auf eine eindeutig bessere Beschäftigungslage hindeutet. Die konjunkturelle Aufhellung führte aber im März in praktisch allen Wirtschaftszweigen und Berufsgruppen zu einer tieferen Arbeitslosigkeit.

Mehr Beschäftigung im Dienstleistungssektor

In der zweiten Jahreshälfte 2017 verzeichnete der Dienstleistungssektor ein deutliches Beschäftigungswachstum. Im zweiten Sektor mit Industrie und Baugewerbe war das Beschäftigungswachstum gemäss dem Bundesamt für Statistik weiterhin leicht rückläufig, wenn auch weniger stark als in den Vorquartalen. Bis Ende Juni kann aus saisonalen und konjunkturellen Gründen ein weiterer Rückgang der Arbeitslosigkeit erwartet werden. Unter anderem aus den Bereichen Informatik, Beratung und dem Gesundheitswesen dürften dabei wichtige Beschäftigungsimpulse kommen.  

(Medienmitteilung des Amts für Wirtschaft und Arbeit)

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