Rückgang der Arbeitslosigkeit hält an

07.07.2017 - Medienmitteilung

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Im Juni verzeichneten im Kanton Zürich praktisch alle Berufe und Wirtschaftszweige rückläufige Arbeitslosenzahlen. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 3,4 Prozent. Saisonale Faktoren und positive konjunkturelle Impulse prägten den Arbeitsmarkt im vergangenen Monat.

Die Entspannung am Zürcher Arbeitsmarkt hält an: Ende Juni 2017 waren 27‘925 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) arbeitslos gemeldet, 699 weniger als im Vormonat. Der Rückgang ist grösstenteils auf saisonale Einflüsse zurückzuführen sowie auf ein verbessertes konjunkturelles Umfeld.

Bau, Gastgewerbe und Jugendliche profitieren

Saisonal geprägte Wirtschaftszweige profitierten im vergangenen Monat am stärksten von der Entspannung am Arbeitsmarkt. So verzeichneten der Bau (-289), die sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (-102), zu denen auch temporäre Arbeitskräfte gehören und das Gastgewerbe (-86) deutliche, hauptsächlich saisonbedingte Abnahmen bei den Arbeitslosenzahlen. Ebenfalls merkliche Abnahmen verzeichneten die verarbeitenden Berufe (-62) sowie die Berufe der Metallverarbeitung und des Maschinenbaus (-62).

Nach Altersklassen betrachtet verzeichneten die Jugendlichen im Vorjahresvergleich die stärksten Rückgänge bei den Arbeitslosenzahlen. Die Arbeitslosigkeit der 15–19-Jährigen und der 20–24-Jährigen war im Vergleich zu Juni 2016 um 11 Prozent tiefer. Neben der besseren Konjunktur dürften demografisch bedingte Abnahmen dieser Jahrgänge eine gewisse Rolle gespielt haben. Der durchschnittliche Rückgang für alle Altersklassen betrug im Vorjahresvergleich 3 Prozent. In den kommenden Monaten wird die Anmeldung der Jugendlichen aufgrund abgeschlossener Ausbildungsverhältnisse wieder steigen.

Anders als der allgemein abnehmende Trend der Arbeitslosigkeit verhalten sich die Zahlen beim Wirtschaftszweig Banken (+61) sowie bei den Berufen des Bank- und Versicherungsgewerbes (+16). Die leicht steigende Tendenz hält seit Anfang 2016 an. Ebenfalls weiter angestiegen im Jahresvergleich ist die Zahl der Arbeitslosen, die an der letzten Stelle in einer Kaderfunktion tätig waren oder als selbständig eingestuft waren. Auch dies deutet darauf hin, dass der Umstrukturierungsprozess im Bankensektor anzuhalten scheint und auch ehemalige Kader trifft.

(Medienmitteilung des Amtes für Wirtschaft und Arbeit)

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